FT8: Unterschied zwischen den Versionen

K (WSJT-X Version 2.3.0)
K (siehe auch FST4)
 


Digitale Betriebsarten im Detail: FT8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FT8 ist eine verhältnismäßig neue sehr junge digitale Betriebsart (beta release seit Juli 2017), die sehr geeignet ist für niedrige Sendeleistung ("QRP-Betrieb") und für Stationen mit Antennendefiziten. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär.

Die aktuelle Programmversion ist WSJT-X Version 2.3.0 (Stand: 14. Feb. 2021, siehe WSJT-X 2.3 Benutzerhandbuch.

FT8 wurde entworfen für multi-hop sporadic E, wenn die empfangenen Signale schwach sind und unter Schwund (engl.: fading) leiden, bzw. die Bandöffnungen nur kurzzeitig auftreten. In diesen Situationen wünscht man sich ein schnelles QSO, das die minimal notwendigen QSO-Details für ein QSL austauscht.

Einige Infos finden sich hier und hier bei ARRL sowie als Screenshots hier auf der K1JT homepage und in den Unterlagen zum Vortrag FT8 in Theorie und Praxis von Norbert Autengruber OE4NAU und Andreas Karner OE3ANU, November 2017.

Implementiert wird diese digitale Betriebsart über die Soundkarte eines PC. Zuerst eingeführt wurde FT8 mit Hilfe der Implementierung als Open Source Software WSJT–X v. 1.8.0 (siehe deutschsprachiges Benutzerhandbuch) durch Joe Taylor, K1JT und Steven J. Franke, K9AN.

FT8 hat viele Gemeinsamkeiten mit JT65, JT9 und JT4, aber der zeitliche Ablauf ist organisiert in Durchgängen von 15s Dauer. Deshalb können QSOs in FT8 viermal schneller als in JT65 und JT9 gefahren werden. Diese digitalen Modi verwenden fast identische Nachrichtenstruktur und Quellencodierung: JT65 und JT9 verwenden 72 Informationsbits pro Durchgang, während FT8 drei Informationsbits zusätzlich pro Durchgang definiert (72+3=75). Die Verwendung (Bedeutung) der drei zusätzlichen Informatonsbits wurde in WSJT-X Version 1.9 (Mai 2018) definiert (FT8 DXPedition Mode, auch bekannt als "Fox and Hound" oder "F/H" Betrieb). Details zur JT65 und JT9 Quellencodierung wurden veröffentlicht im Artikel "The JT65 Communications Protocol", der in der Zeitschrift QEX während 2005 veröffentlicht wurde.

Die Software bietet die Möglichkeit an, die Auswahl der jeweils folgenden Nachricht im FT8 QSO automatisch zu auszuwählen und zu senden. Das ist kein Luxus, weil man nur maximal 1,5s Zeit hat, für einen Mausclick nach der Dekodierung der vorigen Nachricht.

Die folgende Tabelle listet die üblichen Frequenzbereiche für FT8 (Stand 2018). Die "Dial Frequency" gibt dabei die Frequenz des (unterdrückten) Trägers an. Dies ist also die angezeigte Frequenz am Funkgerät. Das Funkgerät moduliert das obere Seitenband (USB-Modulation).

Dial Frequency
2190m 136,130 kHz
630m freigegeben in Österreich seit Dez. 2020: 474,200 kHz
160m 1,840 MHz
80m 3,573 MHz
60m freigegeben in Österreich seit Dez. 2020: 5,357 MHz
40m 7,074 MHz
30m 10,136 MHz
20m 14,074 MHz
17m 18,100 MHz
15m 21,074 MHz
12m 24,915 MHz
10m 28,074 MHz
6m 50,313 MHz
interkontinentale QSO: 50,323 MHz
4m in Österreich nicht freigegeben: 70,100 MHz
4m in Österreich nicht freigegeben: 70,154 MHz
2m 144,174 MHz
1.25m in Österreich nicht freigegeben: 222,174 MHz
70cm 432,174 MHz
70cm 432,500 MHz
23cm 1296,174 MHz
13cm ????,??? MHz
6cm ????,??? MHz
3cm ?????,??? MHz
1,25cm ?????,??? MHz

Die PC-Uhr sollte auf <0,5 Sekunden genau sein. Zu beachten ist die Gesamt-Schaltzeit zwischen Senden und Empfangen, die auch von der Umschaltzeit einer Endstufe, auch der der Gegenstation, abhängt. Bei WSJT-X wird dir die DT (Differenz Time) zu empfangenen Stationen angezeigt. PC Zeit Einstellung z.B. mit Network Time, Kontrolle z.B. mit https://time.is/

In einer Aussendung werden maximal 13 ASCII Zeichen übertragen. Es werden nur folgende Informationen übertragen: Rufzeichen, Rapport in dB und LOC (4 Stellen).

Der FT8 Signalrapport für das S/N ist (wie der JT9 Signalrapport) beschränkt auf den Bereich zwischen –50 und +49 dB (diese Angabe muss noch überprüft werden!). In aktuellen FT8 Dekodern (Stand: WSJT-X 1.8.0) ist die S/N Skala in guter Näherung linear, stellt aber keineswegs eine Präzisionsmessung dar.

Moduliert wird mit einer achtstufigen Frequenzumtastung (8-FSK), die Symbolrate entspricht dem Tonabstand von 5.86 Hz. Die Wellenform hat stetige Phasenübergänge und eine konstante Einhüllende, was die Verwendung von nichtlinearen HF-Endstufen erlaubt. Die belegte Bandbreite beträgt 47 Hz. Damit ist die belegte Bandbreite größer als jene für JT9 bzw. etwa 1/4 der Bandbreite von JT65A oder weniger als die Hälfte von QRA64.

Die zeitliche Synchronisierung wird mittels dreier 7×7 Costas Arrays (zu Beginn, in der Mitte, und am Ende) erreicht. Es gibt 200 verschiedene Costas Arrays der Ordnung 7. Das für FT8 verwendete Costas Array ist die Permutation (2,5,6,0,4,1,3). Die folgende Graphik veranschaulicht die zeitliche Abfolge der 7 Synchronisierungstöne:

0 0 X 0 0 0 0
0 X 0 0 0 0 0
0 0 0 0 X 0 0
0 0 0 0 0 0 X
X 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 X 0
0 0 0 X 0 0 0

Daher sieht man im FT8 Signal keinen auffälligen Synchronisierungston bei der niedrigsten belegten Frequenz. Diese Neuerung bringt weitere 1,9 dB Vorteil gegenüber JT65.

Die Dauer eines Tx Durchgangs ist 79 * 2048 / 12000 = 13.48s.


Zur Vorwartskorrektur der Übertragungsfehler kommt ein Low Density Parity Check, LDPC(174,87), Code zur Anwendung. Dieser wird mit dem neuen soft-output Franke-Taylor Algorithmus dekodiert, der von Steven J. Franke, K9AN, und Joseph H. Taylor, K1JT in QEX-2016 veröffentlicht wurde. Dieser Dekoder ist besser als der frühere und wurde nicht patentiert.

Die FT8 Empfangssignale sind erfolgreich dekodierbar bei Signal- zu Rauschverhältnissen bis ca. -20 dB. Dies erlaubt das Arbeiten von Stationen, deren Signale mit dem menschlichen Ohr kaum mehr wahrgenommen werden. Vielleicht kann die Dekodierungsgrenze mittels a posteriori Dekodierung auf -24 dB gedrückt werden (Das ist noch unbekannt).

  • Still to come, not yet implemented:* We plan to implement signal subtraction, two-pass decoding, and use of “a priori” (already known) information as it accumulates during a QSO.

Weitere Informationen: WSJT (Wikipedia), WSJT, AC4M Digital Radio Site, WSJT-X FT8 Facebook Gruppe und Signal Identification Wiki.

FT8 und FT4 sind die Betriebsmodi des allerersten [World Wide Digi DX Contest ("WW Digi")] 2019.

Siehe auch: FT4, JT65, JT4, JT9, JT6M, QRA64, MSK144, FSK441, FST4 und WSPR.

[[Kategorie:Digitale_Betriebsarten]]
        
        [[Kategorie:Kurzwelle]]
        
        
        
        == Digitale Betriebsarten im Detail: FT8 ==
        
        
        
        FT8 ist eine verhältnismäßig neuesehr junge digitale Betriebsart (beta release seit Juli 2017), die sehr geeignet ist für niedrige Sendeleistung ("QRP-Betrieb") und für Stationen mit Antennendefiziten. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär.
        
        
        
        Die aktuelle Programmversion ist WSJT-X Version 2.3.0 (Stand: 14. Feb. 2021, siehe [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx-doc/wsjtx-main-2.3.0.html WSJT-X 2.3 Benutzerhandbuch]. 
        
        
        
        FT8 wurde entworfen für multi-hop [https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sporadic-E sporadic E], wenn die empfangenen Signale schwach sind und unter Schwund (engl.: fading) leiden, bzw. die Bandöffnungen nur kurzzeitig auftreten.
        
        In diesen Situationen wünscht man sich ein schnelles QSO, das die minimal notwendigen  QSO-Details für ein QSL austauscht.
        
        
        
        Einige Infos finden sich [http://www.arrl.org/news/new-ft8-mode-included-in-wsjt-x-beta-release hier] und [http://www.arrl.org/news/ft8-mode-is-latest-bright-shiny-object-in-amateur-radio-digital-world hier bei ARRL] sowie als Screenshots
        
        [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/ft8.png hier auf der K1JT homepage] und in den
        
        Unterlagen zum Vortrag <b>[http://www.mafc.at/veranstaltungen-Dateien/FT8%20in%20Theorie%20und%20Praxis_ANU_NAU_V3.pdf FT8 in Theorie und Praxis] </b> von Norbert Autengruber [http://www.qrz.com/db/OE4NAU OE4NAU] und Andreas Karner [http://www.qrz.com/db/OE3ANU OE3ANU], November 2017.
        
        
        
        Implementiert wird diese digitale Betriebsart über die Soundkarte eines PC. 
        
        Zuerst eingeführt wurde FT8 mit Hilfe der Implementierung als Open Source Software [http://en.wikipedia.org/wiki/WSJT_(Amateur_radio_software) WSJT–X] v. 1.8.0 (siehe [https://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx-doc/wsjtx-main-1.8.0_de.pdf deutschsprachiges Benutzerhandbuch]) durch [http://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Hooton_Taylor,_Jr. Joe Taylor], [http://www.qrz.com/db/K1JT K1JT] und [https://www.ece.illinois.edu/directory/profile/s-franke Steven J. Franke], [https://www.qrz.com/db/K9AN K9AN].
        
        
        
        FT8 hat viele Gemeinsamkeiten mit [[JT65]], [[JT9]] und [[JT4]], aber der zeitliche Ablauf ist organisiert in Durchgängen von 15s Dauer. 
        
        Deshalb können QSOs in FT8 viermal schneller als in JT65 und JT9 gefahren werden.
        
        Diese digitalen Modi verwenden fast identische Nachrichtenstruktur und Quellencodierung: JT65 und JT9 verwenden 72 Informationsbits pro Durchgang, während FT8 drei Informationsbits zusätzlich pro Durchgang definiert (72+3=75). Die Verwendung (Bedeutung) der drei zusätzlichen Informatonsbits wurde in WSJT-X Version 1.9 (Mai 2018) definiert ([http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/FT8_DXpedition_Mode.pdf FT8 DXPedition Mode], auch bekannt als "Fox and Hound" oder "F/H" Betrieb).
        
        Details zur JT65 und JT9 Quellencodierung wurden veröffentlicht im Artikel "[http://physics.princeton.edu/pulsar/K1JT/JT65.pdf The JT65 Communications Protocol]", der in der Zeitschrift [http://www.arrl.org/qex QEX] während 2005 veröffentlicht wurde.
        
        
        
        Die Software bietet die Möglichkeit an, die Auswahl der jeweils folgenden Nachricht im FT8 QSO automatisch zu auszuwählen und zu senden. Das ist kein Luxus, weil man nur maximal 1,5s Zeit hat, für einen Mausclick nach der Dekodierung der vorigen Nachricht.  
        
        
        
        Die folgende Tabelle listet die üblichen Frequenzbereiche für FT8 (Stand 2018). Die "Dial Frequency" gibt dabei die Frequenz des (unterdrückten) Trägers an. Dies ist also die angezeigte Frequenz am Funkgerät. Das Funkgerät moduliert das obere Seitenband (USB-Modulation).
        
        
        
        {| class="wikitable"
        
        |+Dial Frequency
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |2190m
        
        |style="text-align:right;" |136,130 kHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |630m
        
        |style="text-align:right;" |freigegeben in Österreich seit Dez. 2020: 474,200 kHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |160m
        
        |style="text-align:right;" |1,840 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |80m
        
        |style="text-align:right;" |3,573 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |60m
        
        |style="text-align:right;" |freigegeben in Österreich seit Dez. 2020: 5,357 MHz  
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |40m
        
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        |-
        
        |style="text-align:right;" |30m
        
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        |-
        
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        |style="text-align:right;" |14,074 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |17m
        
        |style="text-align:right;" |18,100 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |15m
        
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        |-
        
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        |style="text-align:right;" |28,074 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |6m
        
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        |-
        
        |style="text-align:right;" |
        
        |style="text-align:right;" |interkontinentale QSO: [http://uksmg.org/ft8-code-of-practice.php 50,323 MHz]
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |4m
        
        |style="text-align:right;" |in Österreich nicht freigegeben: 70,100 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |4m
        
        |style="text-align:right;" |in Österreich nicht freigegeben: 70,154 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |2m
        
        |style="text-align:right;" |144,174 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |1.25m
        
        |style="text-align:right;" |in Österreich nicht freigegeben: 222,174 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |70cm
        
        |style="text-align:right;" |432,174 MHz 
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |70cm
        
        |style="text-align:right;" |432,500 MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |23cm
        
        |style="text-align:right;" |1296,174 MHz
        
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        |-
        
        |style="text-align:right;" |3cm
        
        |style="text-align:right;" |?????,??? MHz
        
        |-
        
        |style="text-align:right;" |1,25cm
        
        |style="text-align:right;" |?????,??? MHz
        
        |}
        
        
        
        Die PC-Uhr sollte auf <0,5 Sekunden genau sein. Zu beachten ist die Gesamt-Schaltzeit zwischen Senden und Empfangen, die auch von der Umschaltzeit einer Endstufe, auch der der Gegenstation, abhängt. Bei WSJT-X wird dir die DT (Differenz Time) zu empfangenen Stationen angezeigt. PC Zeit Einstellung z.B. mit Network Time, Kontrolle z.B. mit https://time.is/ 
            
            
            
            In einer Aussendung werden maximal 13 ASCII Zeichen übertragen.
            
            Es werden nur folgende Informationen übertragen: Rufzeichen, Rapport in dB und LOC (4 Stellen).
            
            
            
            Der FT8 Signalrapport für das S/N ist (wie der JT9 Signalrapport) beschränkt auf den Bereich zwischen –50 und +49 dB (diese Angabe muss noch überprüft werden!). 
            
            In aktuellen FT8 Dekodern (Stand: WSJT-X 1.8.0) ist die S/N Skala in guter Näherung linear, stellt aber keineswegs eine Präzisionsmessung dar.
            
            
            
            Moduliert wird mit einer achtstufigen Frequenzumtastung (8-FSK), die Symbolrate entspricht dem Tonabstand von 5.86 Hz.
            
            Die Wellenform hat stetige Phasenübergänge und eine konstante Einhüllende, was die Verwendung von nichtlinearen HF-Endstufen erlaubt.
            
            Die belegte Bandbreite beträgt 47 Hz. Damit ist die belegte Bandbreite größer als jene für JT9 bzw. etwa 1/4 der Bandbreite von JT65A oder
            
            weniger als die Hälfte von QRA64.
            
            
            
            Die zeitliche Synchronisierung wird mittels dreier 7×7 [https://en.m.wikipedia.org/wiki/Costas_array Costas Arrays] (zu Beginn, in der Mitte, und am Ende) erreicht. Es gibt 200 verschiedene Costas Arrays der Ordnung 7. Das für FT8 verwendete Costas Array ist die Permutation (2,5,6,0,4,1,3). Die folgende Graphik veranschaulicht die zeitliche Abfolge der 7 Synchronisierungstöne:
            
            
            
            {| class="wikitable"
            
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            Daher sieht man im FT8 Signal keinen auffälligen Synchronisierungston bei der niedrigsten belegten Frequenz. Diese Neuerung bringt weitere 1,9 dB Vorteil gegenüber JT65.
            
            
            
            Die Dauer eines Tx Durchgangs  ist  79 * 2048 / 12000 = 13.48s.
            
            
            
            
            
            Zur Vorwartskorrektur der Übertragungsfehler kommt ein [https://de.m.wikipedia.org/wiki/Low-Density-Parity-Check-Code Low Density Parity Check], LDPC(174,87), Code zur Anwendung.
            
            Dieser wird mit dem neuen soft-output <i>Franke-Taylor</i> Algorithmus dekodiert, der von [https://www.ece.illinois.edu/directory/profile/s-franke Steven J. Franke], [https://www.qrz.com/db/K9AN K9AN], und [https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Hooton_Taylor_Jr.  Joseph H. Taylor], [https://www.qrz.com/db/K1JT K1JT] in [http://physics.princeton.edu/pulsar/K1JT/FrankeTaylor_QEX_2016.pdf QEX-2016] veröffentlicht wurde. Dieser Dekoder ist besser als der frühere und wurde nicht patentiert.
        
        
        
        Die FT8 Empfangssignale sind erfolgreich dekodierbar bei Signal- zu Rauschverhältnissen bis ca. -20 dB. Dies erlaubt das Arbeiten von Stationen, deren Signale mit dem menschlichen Ohr kaum mehr wahrgenommen werden.
        
        Vielleicht kann die Dekodierungsgrenze mittels a posteriori Dekodierung auf  -24 dB gedrückt werden (Das ist noch unbekannt).
        
        
        
        *Still to come, not yet implemented:* We plan to implement signal  subtraction, two-pass decoding, and use of “a priori” (already known)  information as it accumulates during a QSO.
        
        
        
        Weitere Informationen: [http://en.wikipedia.org/wiki/WSJT_(Amateur_radio_software) WSJT (Wikipedia)], [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjt.html WSJT], [http://ac4m.us/jt65.html AC4M Digital Radio Site], [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx.html WSJT-X] [https://www.facebook.com/groups/FT8.Digital.Mode/about/ FT8 Facebook Gruppe] und [http://www.sigidwiki.com/wiki/FT8 Signal Identification Wiki].
        
        
        
        FT8 und FT4 sind die Betriebsmodi des allerersten [[https://ww-digi.com World Wide Digi DX Contest ("WW Digi")]] 2019.
        
        
        
        Siehe auch: [[FT4]], [[JT65]], [[JT4]], [[JT9]], [[JT6M]], [[QRA64]], [[MSK144]], [[FSK441]], [[FST4]]  und [[WSPR]].
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== Digitale Betriebsarten im Detail: FT8 ==
 
== Digitale Betriebsarten im Detail: FT8 ==
  
FT8 ist eine sehr junge digitale Betriebsart (beta release seit Juli 2017), die sehr geeignet ist für niedrige Sendeleistung ("QRP-Betrieb") und für Stationen mit Antennendefiziten. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär.
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FT8 ist eine verhältnismäßig neue digitale Betriebsart (beta release seit Juli 2017), die sehr geeignet ist für niedrige Sendeleistung ("QRP-Betrieb") und für Stationen mit Antennendefiziten. Diese Betriebsart wurde sehr rasch populär.
  
 
Die aktuelle Programmversion ist WSJT-X Version 2.3.0 (Stand: 14. Feb. 2021, siehe [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx-doc/wsjtx-main-2.3.0.html WSJT-X 2.3 Benutzerhandbuch].  
 
Die aktuelle Programmversion ist WSJT-X Version 2.3.0 (Stand: 14. Feb. 2021, siehe [http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx-doc/wsjtx-main-2.3.0.html WSJT-X 2.3 Benutzerhandbuch].  
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FT8 und FT4 sind die Betriebsmodi des allerersten [[https://ww-digi.com World Wide Digi DX Contest ("WW Digi")]] 2019.
 
FT8 und FT4 sind die Betriebsmodi des allerersten [[https://ww-digi.com World Wide Digi DX Contest ("WW Digi")]] 2019.
  
Siehe auch: [[FT4]], [[JT65]], [[JT4]], [[JT9]], [[JT6M]], [[QRA64]], [[MSK144]], [[FSK441]] und [[WSPR]].
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Siehe auch: [[FT4]], [[JT65]], [[JT4]], [[JT9]], [[JT6M]], [[QRA64]], [[MSK144]], [[FSK441]], [[FST4]] und [[WSPR]].

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